23 | 02 | 2012

Flächensuche


Die häufigsten Einsätze für Rettungshundestaffeln hier zu Lande sind die Flächensuchen. Hierbei geht es darum, vermisste Personen in unwegsamem, unübersichtlichem Gelände aufzufinden. In unserer Region sind es häufig ältere Menschen, die sich beim Spaziergang verirren, Kinder die nicht mehr nach Hause kommen, Suizidgefährdete, die einen Abschiedsbrief hinterlassen haben und Unfallopfer, die im Schock weglaufen und die Orientierung verlieren. Das entsprechende Gebiet wird systematisch mit den Hundeteams durchsucht. Es gibt verschiedene Sucharten, z.B. Wegrandsuche, Kettensuche, Parzellensuche. etc.

Trümmersuche

Bei Katastrophen wie Erdbeben, Explosionen, Gebäudeeinstürze, Grubenunglücke, etc. kommen die Trümmersuchhunde zum Einsatz. Diese Hunde sind in der Lage, sich sehr vorsichtig auf den Trümmern zu bewegen und nach verschütteten, noch lebenden Menschen zu suchen.

Mantrailing ist die Personensuche unter Einsatz von Hunden, die Mantrailer genannt werden.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert. Durch den Einsatz der Mantrailer kann i. d. R. eine Hinwendungsrichtung der vermissten Person vorgegeben werden. Somit ist es möglich, die Flächensuchhunde gezielter einzusetzen und größere abzusuchende Flächen entsprechend zu priorisieren. Das Zusammenspiel zwischen Mantrailer und Flächensuchhunden steigert die Effizienz bei der Vermisstensuche. Unsere Staffel hat derzeit 3 Mantrailer in Ausbildung.